Lauftraining

Schneller, weiter, stärker – das ist das Ziel jedes ambitionierten Läufers. Lediglich die Laufschuhe schnüren und loslaufen, das ist definitiv der falsche Weg zum Erfolg. Doch worauf sollten Sie achten und wie kann Ihr Lauftraining optimiert werden? Mit diesen zehn Tipps und Tricks kommen Sie Ihrem Ziel näher.

Funktionskleidung

Auf die Kleidung kommt es an! Die Wahl Ihres Outfits sollte bedacht werden. Hierbei sollten Sie lieber zur richtigen Sportkleidung, anstatt zu Ihrem Alltagsklamotten greifen. Grund ist, dass Sportbekleidung, je nach Modell, kühlt oder wärmt und der Schweiß nach außen transportiert wird. Alltagskleidung, wie Baumwoll-Shirts saugen den Schweiß auf und die Gefahr einer Erkältung ist somit wesentlich höher. Außerdem erschweren diese das Lauftraining.

Die Wahl des Schuhs

Entscheidend sind ebenso die Laufschuhe. Kaufen Sie hierbei unbedingt ein bis zwei Größen größer als bei Ihren Straßenschuhen. Es ist ratsam, sich von einem Profi beraten zu lassen oder sich sogar auch einer Laufanalyse zu unterbinden. Wer unter einer Fehlstellung des Fußes leitet, solle sich außerdem Einlagen beim Orthopäden herstellen lassen.

Der richtige Sport-BH

Für Frauen ist dieser Punkt besonders wichtig. Ein gut sitzender BH mindert unangenehme Ups und Downs um 75 % während des Laufens. Die Brüste bewegen sich nämlich etwa acht Zentimeter auf und ab.

Schwitzen Sie!

Schweiß wirkt wie eine Klimaanlage für unseren Körper und schützt somit den Organismus vor Überhitzung. Deswegen sollte beim Lauftraining auf ein Antitranspirant verzichtet werden, da dies die Schweißdrüsen verstopfen würde.

Achten Sie auf die Reihenfolge

Als erster Schritt sollte sich aufgewärmt werden – ein lockeres einlaufen von etwa zehn Minuten genügt. Somit steigt die Körpertemperatur, der Stoffwechsel wird angeregt und es kann mehr Sauerstoff in die Muskeln gelangen.

Einmal durchatmen

Beim Joggen wird zumeist durch den Mund geatmet, da wir dadurch das Gefühl haben, wir bekämen besser Luft. Jedoch ist genau das der Fehler. Atmen Sie lieber durch die Nase, denn dadurch erwärmt sich die Luft und die Lunge wird geschützt.

Intervall-Training

Verbesserte Leistung, höhere Kondition, bessere Fettverbrennung – all das gelingt Ihnen mit dem Intervall-Training. Variieren Sie dafür einfach Ihre Laufgeschwindigkeit und bauen Sie ab und zu kleine Sprints ein.

Wasser marsch!

Nach dem Lauftraining sollte nicht unverzüglich unter die Dusche gestiegen werden. Hiermit sollte lieber noch mindestens 20 Minuten gewartet werden. Gehen Sie sich zu früh abduschen, ist der Körper noch überhitzt und schwitzt nach.

Her mit der Energie

Am besten tanken Sie die Energie erst nach dem Laufen. Grund ist, dass zu viel Eiweiß auf einmal den Magen-Darm-Trakt unter Stress setzt. Der Magen benötigt also viel Energie, um mögliche Proteinshakes zu verdauen.

Die Belohnung

Nun sollten Sie jedoch nicht übermütig werden. Bleiben Sie weiterhin aktiv und nutzen Sie auch trotz des Lauftrainings die Treppen, anstatt die Rolltreppe. Belohnen Sie sich außerdem nicht immer gleich mit ungesunden Lebensmitteln, belohnen Sie sich wahlweise mit einem neuen Kleidungsstück.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!


Bilder: © dusanpetkovic1 – AdobeStock.com

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