Tomaten selbst anbauen

Ob im kleinen Topf auf dem Balkon oder im Beet im Garten, so einfach können Sie Tomaten selbst anbauen.

Bevor Sie mit dem Anbau starten muss zunächst der passende Standort für den Anbau gefunden werden. Leider eignet sich nicht jedes Beet oder jeder Balkon dafür. Die Tomaten brauchen viel Sonne, um schön wachsen zu können. Daher sollte ihre Anbaustelle nach Süden/ Südwesten gerichtet sein. Vor zu viel Hitze brauchen Sie sich keine Sorgen machen, das sind die die Tomaten von Natur aus gewöhnt.  

Zudem sollte ihre Anbaustelle wind- und regengeschützt sein. Starker Wind kann dazu führen, dass die Pflanze umknickt und der Regen kann die Entstehung von Pilzkrankheiten fördern. Daher sollten die Tomaten im besten Fall überdacht sein und per Hand gewässert werden.  

Ist nun ein geeigneter Platz für den Anbau gefunden, geht es in die Auswahl der Tomatensorte. Häufig ist der Platz auf dem Balkon begrenzt, daher ist die Stabbautomate eine passende Wahl für den Anbau. Diese Art wächst nämlich mehr in die Höhe als in die Breite. Sie stecken einfach einen ca. 1- 1,5 Meter langen Holzstarb in den Kübel, an dem die Platze hochwachsen wird. Eine gute Alternative ist die Cocktailtomate, da sie ebenfalls nicht so viel Platz braucht, aber eine enorme Anzahl an Früchten abwirft.  

Tipps für den Anbau:  

Die Wurzeln der Pflanze brauchen ausreichend Platz, um sich richtig auszubreiten. Daher sollte das Fassungsvolumen des Kübels mindestes 15 Liter betragen. Wenn Sie zwei Pflanzen in einem Kübel anbauen wollen, sollte dieser mindestens 40 Liter Volumen haben. Damit die Pflanze viele Früchte trägt, sollte die Erde im Kübel sehr nährstoffreich sein. Diese Voraussetzung kann zum Beispiel mit Kompost oder Tomatendünger erreicht werden. Die Pflanzen sind sehr frostempfindlich. Daher ist der Anbau ab Mai erst zu empfehlen. Außerdem ist es sehr wichtig, dass der Wasserablauf geregelt ist. Bei zu viel stehender Nässe geht die Pflanze ein. Die Öffnung am Kübelboden sind ständig freizuhalten.  

Tipps für die Pflege:  

Um den Wachstumsprozess zu fördern muss die Pflanze regelmäßig ausgedünnt, bzw. ausgegeizt werden. Das bedeutet, dass etwa wöchentlich die Seitentriebe und die unteren Blätter entfernt werden. Dadurch wächst die Pflanze in die Höhe und trägt viele Früchte.  

In den warmen Sommermonaten müssen die wachsenden Tomaten bis zu zwei Mal am Tag gegossen werden. Man sollte jedoch darauf achten, das Wasser direkt in die Erde zu genießen und nicht die Pflanze an sich. So vermeidet man Plizkrankheiten an den Blättern, die auch durch den Regen entstehen.  

Der dritte Tipp ist das Düngen der Tomaten. Tomaten brauchen sehr viele Nährstoffe zum Wachsen. Daher sollte neben dem täglichen Gießwasser auch mit Tomatendünger gearbeitet werden. Bei der Dosierung achten Sie am besten auf die Angaben des Herstellers auf der Verpackung.  

Tomatenpflanzen halten in der Regel zwei Jahren. In einer geschützten Umgebung überleben die Pflanzen also auch die Wintermonate. Allerdings wird die Ernte im zweiten Jahr deutlich geringer ausfallen, als im ersten Jahr.  

Wie wünschen Ihnen viel Erfolg beim Anbau Ihrer eigenen Tomaten und guten Appetit beim Verzehr! 


Bilder: © candy1812 – AdobeStock

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